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Das Konzept Das Thema Solarenergie ist umfangreich. Institutionen, Techniken, Anwendungen, die sich in zahlreichen Publikationen und auf mannigfachen Internetseiten wiederfinden. Doch was davon ist für die Schule relevant und hilfreich für den Unterricht?
In unserem Forum finden Sie schulspezifische Informationen zur Nutzung der Solarenergie:
Das Ziel
Der Internetauftritt "Schul-Solarforum" ergänzt die gleichnamige Veranstaltung, die jährlich an einer mittelfränkischen Schule stattfindet. Es will Wissen und Erfahrungen über schulische Solaranlagen an interessierte Schulen weitergeben.
„Eine Solaranlage für jede mittelfränkische Schule“ ist ein Ziel, das in naher Zukunft zu erreichen ist. Neben kleineren 1 kWp-Solarstromanlagen werden zunehmend auch größere Anlagen mit über 20 kWp in den Blick genommen. Und auch solarthermische Anlagen sollen an Bedeutung gewinnen.
Die Aufgabe
Wie funktioniert Solartechnik? Welche Schritte muss ich gehen, um eine Solaranlage zu realisieren? Auf welche Weise wurden Projekte an Schulen bereits realisiert? Gibt es Erfahrungsberichte? An wen kann ich mich wenden, um ich mich über technische und didaktische Fragen auszutauschen? Wo finden Lehrer und Schüler Meterialien und Hilfestellungen für den Unterricht?
Nach dem Wunsch vieler Schulen bietet das Schul-Solarforum die Möglichkeit, sich ohne zeitaufwändige Recherchen über die wichtigsten Themen und Projekte in der Region Mittelfranken zu informieren und Erfahrungswissen auszutauschen.
Die Sonnenschulen
Viele Schulen in Mittelfranken verfügen über eine Solarstromanlage mit einer Leistung von 1 kWp. Diese „Sonnen-Schulen“ wurden in den 90er Jahren hauptsächlich durch das Bayernwerk und die Energieversorgungsunternehmen der Region gefördert oder sind später aus dem gleich lautenden Programm des Bundeswirtschaftsministeriums „Sonne in der Schule“ hervorgegangen.
Das Projekt “Sonne in der Schule” wird heute überregional vom Solarenergieförderverein Bayern betreut. Hier wird den Schulen der 1 kWp Photovoltaik-Anlagen auch die digitale Eingabe der monatlichen Ertragsdaten ermöglicht.
Beim Vergleich der “relativen Energiedaten” (monatlich, jährlich) der Schulen, d.h. der Normierung der jeweiligen schulischen Ertragsdaten auf ein Kilowatt installierter Leistung (1 kWp = 10 qm = 850 kWh/a Wechsel-Stromertrag bei Idealvoraussetzungen Südseite, unverschattet, 25 bis 50 Grad Neigung) können signifikante Unterschiede gut sichtbar und auf deren Ursache hin untersucht werden.
Als Koordinator des jährlichen Schul-Solarforums bringt die Agenda21 Nürnberg solar-begeisterte Lehrer und Fachleute zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. So sollen im Forum ganz offen auch die technischen Probleme und Grenzen der Solarstromtechnik angesprochen werden und mögliche Lösungsversuche aufgezeigt werden. Praxisnah werden technische Erkenntnisse, Projekte und Unterrichtshilfen diskutiert und umgesetzt.
Unter dem Menüpunkt Sonnenschulen wird ein detaillierter Überblick über den Bestand schulischer Solaranlagen gegeben. Hier werden die Schulen mit Solaranlagen nach Postleitzahl aufgelistet und mit Bild und technischen Daten dargestellt. Hier finden sich außerdem weiterführende Informationen und Links zu den Schulen selbst.
Die Koordination
Die Projektgruppe Schul-Solarforum der Agenda21 Nürnberg veranstaltet und moderiert das jährliche Forum. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, Landesverband Franken e.V. leitet die Projektgruppe. Die Geschichte
Das erste Schul-Solarforum fand im Jahr 1999 statt. Anfangs war es wichtig, einen umfassenden Überblick über alle Schulen im Großraum Nürnberg, die über Photovoltaikanlagen verfügten oder kurz vor deren Anschaffung standen, zu erhalten.
Das Schul-Solarforum, das letztlich auf eine Initiative des Arbeitskreises Solar am städtischen Pirkheimer Gymnasium zurückgeht, beschäftigte sich vor allem mit 1 kWp-Anlagen aus dem Programm „Sonne in der Schule“. Es wurde am 23.6.1999 einberufen. Maßgeblich zur Entstehung des Solarforums trug das außerordentliche Engagement des früheren Schülers des Pirckheimer Gymnasiums, Thomas Ellinger, bei.
Auch wenn die vergleichsweise kleinen 1kWp-Anlagen mehr Demonstrationscharakter für den Physikunterricht haben, so können sie doch ein Wegbereiter für noch größere Vorhaben werden. Heute zeigt sich, dass zunehmend auch Anlagen in Leistungsbereichen von 20 kWp und mehr aufgebaut werden.
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